27.02.2018 10:22 Alter: 211 Tage
Kategorie: Aktuelles, Presse

Wandel mit Potenzial

Fünf Tipps zur Modernisierung und Optimierung von internen Abläufen


Moderne Produktionsabläufe, die gesteigerte Bedeutung der Mitarbeiterzufriedenheit und zahlreiche Digitalisierungsstrategien – neue Trends effektiv umzusetzen, stellt Unternehmen vor immer neue Herausforderungen. Dabei handelt es sich um wichtige Aspekte, die die eigene Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt erhalten. Betriebe brauchen eine zuverlässige, hochwertige Produktion, motivierte Mitarbeiter und ständige Innovation. „Immer neue Entwicklungen und technische Fortschritte sorgen für einen stetigen Wandel der Arbeitswelt, bei dem Unternehmen mithalten müssen“, weiß Rainer Schulz, Geschäftsführer der sysmat GmbH aus Mainhausen. Der Experte für Anlagenmodernisierung nennt fünf Tipps für Unternehmen, um den wechselnden Anforderungen am Markt gerecht zu werden.

1. Status quo?
Bevor ein Betrieb in Digitalisierungen investiert, sollte eine Ist-Analyse der Unternehmensstrukturen stattfinden. Wie positioniert sich das Unternehmen am Markt, wo ergeben sich Risiken und Chancen? Bestehen an bestimmten Stellen Veränderungsnotwendigkeiten oder Optimierungsbedarf? Nach der Aufstellung des Status quo empfiehlt es sich zudem, Ziele und realistische Zwischenstationen von Digitalisierungsprozessen aufzulisten. In die geplanten Veränderungen sollten alle Geschäftsprozesse sowie Mitarbeiter eingebunden werden. So entsteht eine Grundlage, auf der sich Maßnahmen erfolgreich umsetzen lassen. Auch ein Blick abseits der Warenströme lohnt sich: Arbeitnehmer bei der Digitalisierung abzuholen und Arbeitsplätze sowie -abläufe gemeinsam umzugestalten, erhält die Mitarbeiterzufriedenheit und sorgt für mehr Produktivität.

2. Über den Tellerrand hinaus
Mehr Kreativität in den Arbeitsalltag zu bringen, schafft nicht nur Platz für neue Ideen, sondern auch Motivation. Von der Mitarbeiterführung über die Produktion bis hin zum Marketing – Arbeitnehmer zu mehr Kreativität zu animieren und ein entsprechendes Arbeitsumfeld zu schaffen, sorgt für neue Denkanstöße und ermöglicht Innovation. Auch Mitarbeiter in Ideenfindungen mit einzubeziehen, bringt gleich mehrere Vorteile: Der Ideenpool vergrößert sich und die Mitarbeiterbindung zum Unternehmen wird verstärkt. „Regelmäßig gesamte Produktionsabläufe zu hinterfragen, legt Stellschrauben offen und zeigt Verbesserungsmöglichkeiten auf“, so Schulz. Dabei unterstützen intelligente Systeme die Effizienzsteigerung und das Überprüfen von Abläufen, indem beispielsweise der Materialfluss grafisch vorliegt.

3. Trendsetter sein
Im Wandel liegt Tradition – viele Unternehmen, die an bewährten Systemen festhalten, laufen Gefahr zu scheitern. Dank der fortschreitenden Digitalisierung ist es möglich, überall und zu jeder Zeit Daten abzurufen. Wie selbstverständlich stehen umfassende Informationen über Unternehmen oder komplizierte Sachverhalte zur Verfügung. Indem Betriebe sich nicht nur über aktuelle Neuerungen informieren, sondern diese auch hinterfragen, verschaffen sie sich Vorteile auf dem Arbeitsmarkt. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und nicht von der Konkurrenz überholt zu werden, sollten Betriebe keine Trends verschlafen. Dennoch gilt: Nicht jede Technologie passt zu jeder Branche oder jedem Unternehmen. „Mit einer effizienten Verbesserung sollte daher eine gründliche Analyse möglicher Optimierungen einhergehen, um unnötige Anschaffungskosten zu vermeiden“, rät Schulz. In der Konfrontation mit der Konkurrenz und neuen Technologien steckt aber auch ein Potenzial für Betriebe. Sie stellt interne Abläufe auf den Prüfstand und hilft Ideen für Verbesserungen oder Veränderungen zu finden.

4. Den Digitalisierungsstrom nutzen
Nicht nur die Umsetzung neuester Trends oder zufriedene Mitarbeiter sichern die Wettbewerbsfähigkeit. „Auch eine zuverlässige Produktion steht im Vordergrund. Fehlerhafte Abläufe bedeuten Einbußen für Betriebe“, weiß Schulz. Produktionsabläufe zu modernisieren, schafft also Effizienzsteigerung und ermöglicht Kostensenkung. Der grafische Materialflussrechner matCONTROL graphics der sysmat GmbH verschafft Betreibern eine Übersicht über interne Prozessabläufe. Dieser verknüpft Anlagen, die im Zusammenhang mit der Gewinnung, der Be- und Verarbeitung sowie der Verteilung von Produkten stehen. Die grafische Darstellung des internen Materialflusses ermöglicht frühzeitig, eventuelle Fehler oder Verbesserungspotenzial zu erkennen. Ein Materialflussrechner fungiert als Bindeglied zwischen Anlage und ERP-System und schafft so einen Überblick über alle Abläufe innerhalb eines Lagers.

5. Nach der Optimierung ist vor der Optimierung
Prozesse zu verbessern und zu entwickeln, ist ein ständiger Prozess. Es empfiehlt sich, regelmäßig den Status quo abzufragen und nach positiven Veränderungsmöglichkeiten zu suchen. Zudem sollte nach jeder Anpassung auch eine Bilanzierung stattfinden, um auch für die Zukunft ein effektives Change Management zu garantieren. Oberstes Ziel der Maßnahmen stellen die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit sowie Mitarbeiterzufriedenheit und effizientere Produktionsprozesse dar. Der immer weiter führende Prozess zur Optimierung von Geschäftsprozessen verlangt sowohl Flexibilität auf Seiten der Akteure als auch der Anlagen und Software. Vor allem Systeme, die sich stufenlos einbinden lassen und unabhängig von Herstellern funktionieren, bieten sich für die langfristige Planung des Change Managements an.

Weitere Informationen unter www.sysmat.de


Rainer Schulz bei brainGuide
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